Die Vogelwelt Georgiens

Reise zur Vogelbeobachtung nach Georgien
Reiseziele Vogelbeobachtung Georgien

Reisetermin: auf Anfrage

Teilnehmerzahl: 4-10

Reiseprogramm:

Achtung: Die Anreise sollte ab Deutschland am Freitagabend um Beispiel mit Lufthansa ab München erfolgen.

Sie würden dann in den frühen Morgenstunden des Samstags gegen 03.00 Uhr in Tbilissi auf dem Flughafen eintreffen, wo wir Sie abholen. 

Vogelfreunde und Vogelbeobachtung Georgien
Vogelbeobachtung in Georgien

Tag 1, Sa: Ankunft in Georgien, Abholung am Flughafen – Rundgang durch die georgische Hauptstadt Tbilissi

Ihre Ankunft erfolgt in der Regel am Samstagfrüh. Wir holen Sie am Flughafen ab und bringen Sie in Ihr Hotel.

Die lebendige georgische Hauptstadt ist Start- und Endpunkt unserer Reise. Tbilissi hat eine atemberaubende Geschichte und ist visuell sehr interessant und bietet auch vielen Vögeln Lebensraum. Gemeinsam gehen wir auf einen Spaziergang durch die Stadt und bekommen die ersten Eindrücke von Georgien. Am Abend treffen wir uns in einem typischen georgischen Restaurant zu einer Georgischen Tafel mit traditioneller Musik und Tanzeinlagen. Übernachtung in Tbilissi.

Tag 2, So: Georgische Heerstraße- Kreuzpass-  Großer Kaukasus bis Stepantsminda

Fahrt von der georgischen Hauptstadt Tbilissi in den Großen Kaukasus entlang der Georgischen Heerstraße bis nach Stepantsminda am Kasbek, das frühere Kazbegi;
Drive, rund 150 km nördlich von Tiflis auf die herrliche Bergwelt des Großen Kaukasus. Unterwegs werden Stopps an interessanten Beobachtungspunkten eingelegt. In den Feuchtgebieten am Terek können wir Weißflügelseeschwalbe und Lachseeschwalbe beobachten und an den unteren Berghängen Grünwaldsänger, Zwergschnäpper und vielleicht der Halsbandschnäpper. Übernachtung in Stepantsminda

Tag 3, Mo: Bei Stepantsminda/Kazbegi

Wanderung und Vogelbeobachtung rund um den Berg Kasbek und im Tal des Flusses Terek. Gruppen von Berghänflingen, Ohrenlerchen und Schneefinken und wir sollten auch die ersten Raubvögel beobachten, wie Gänsegeier, Bartgeier, Wanderfalke und gute Chancen den Kurzfangsperber zu sehen. Beim Aufstieg auf schmalen Pfaden werden wir sicher die Rufe der Männchen des Kaukasuskönigshuhns hören und die Tiere auch beobachten können. Übernachtung in Stepantsminda

Turmfalke Kestrel bei Stepantsminda
Turmfalke bei Stepantsminda. Foto: Hans Heiner Buhr

Tag 4, Di: Bei Stepantsminda/Kazbegi

Fußmarsch in den frühen Morgenstunden bergauf in Richtung Sameba-Kirche (2150 m Höhe). Vorsichtig beobachten wir die umliegenden Almen und sollten die dunklen Gestalten des Kaukasus-Birkhuhns entdecken. In den felsigen Abschnitten können wir den Riesenrotschwanz und denBerggimpel entdecken sowie im Gestrüpp der Talsohlen Berg-Zilpzalp, Wacholderlaubsänger und eine Vielzahl von Zugvögeln, wie Bienenfresser, Neuntöter, Schwarzstirnwürger, Rotkehlpieper, Schafstelze und Ortolan. Übernachtung in Stepantsminda

Tag 5, Mi:  Fahrt von Stepantsminda nach Chachuna

Eindrucksvolle Fahrt mit Pausen an interessanten Stellen über 300 km in das Naturschutzgebiet Chachuna. Das in Chachuna verwaltete Naturschutzgebiet ist Teil der Region Iori Hochland (200 – 800 m), das im Südosten Georgiens liegt. Es gibt hier Steppen-  und Savannenlandschaften, trockene Wälder und Halbwüsten, und eine Fülle von Relikten und endemische Pflanzenarten, Raubvögeln und Säugetieren.  In Chachuna befinden sich die größten Brutplätze der Kaukasusregion. Zu den nistenden Vögeln gehören hier Adlerbussard, Rötel – und Turmfalken, Schwarzmilan, Schmutzgeier, Mönchsgeier und Gänsegeier, Sperber und Kurzfangsperber,
Habicht, Wespenbussard, Mäusebussard, Kaiseradler, Schlangenadler, Baumfalke und Lannerfalke. Übernachtung in Hütten des Naturschutzgebietes.

Tag 6, Do: Chachuna

Auenwälder und Wiesen bieten die Lebensräume für den Halsbandfrankolin und einige Paare des Schwarzstorchs. Ein typischer Vogel der Chachunaregion ist das Chukarhuhn. Es gibt große Ansammlungen von europäischen Bienenfressern, Blauracken und Wiedehopfen, die hier ihre Jungen in Klippen, Steilufern und Baumhöhlen aufziehen. Die
beeindruckende Liste von Singvögeln umfasst Kalanderlerche, Felsenschwalbe und Heckensänger.  Übernachtung in Hütten des Naturschutzgebietes

Tag 7, Fr: Chachuna

Wir besuchen verschiedene Canyons, wo wir in der Regel einige interessante Vögel finden können zum Beispiel White-throated Robin, Steinschmätzer, Blaumerle, verschiedene Arten von Grasmücken, Fliegenschnäpper, Felsenkleiber, Schwarzstirnwürger, Rotkopfwürger, Rosenstar, Steinsperling, Kappenammer und Ortolan. Die Dali-Talsperre beherbergt eine beträchtliche Anzahl von Rostgänsen.

Möwe Foto:Hans Heiner Buhr
Möwe Foto:Hans Heiner Buhr

Tag 8, Sa: Chachuna-David Garedscha-Tbilissi

Wir fahren rund 180 km in Richtung Tbilissi über David Garedscha,einen der spektakulärsten Plätze in Georgien, wo historische Stätten und Naturschutzgebiete ineinander übergehen. Dürres Ödland und Landschaft mit bunten Lehmhügeln sind
bedeckt mit Strauch-und Steppen-Vegetation sowie die Heimat einiger der ältesten christlichen Klöster der Welt.
In David Garedscha können beobachtet werden kann: Brutkolonien von Gänsegeiern und Schmutzgeiern, brütende Kaiseradler, Chukarhuhn (März bis April), Blauracke, Wiedehopf, Blaumerle, große Ansammlungen von Bienenfressern, Rosenstar (Mai-Juni) und Felsentaube. Weitere Attraktionen für den Vogelbeobachter sind Adlerbussard, Turmfalke, Mönchsgeier, Sperber, Schlangenadler und Sakerfalke. Sperlingsvögel: Kalanderlerche, Felsenschwalbe, Heckensänger, Isabell-Steinschmätzer, Finsch-Steinschmätzer, Fitis, Orpheusgrasmücke und einige Klappergrasmücken, Felsenkleiber, Schwarzstirnwürger, Rotkopfwürger, Weidensperlinge, Steinsperlinge, Kappenammern und Ortolane. Übernachtung in der Hauptstadt Tbilissi

Biotop in der Hochebene im Grenzland von Georgien und Armenien
Biotop in der Hochebene im Grenzland von Georgien und Armenien

Tag 9, So: Tbilisi-Javakheti-Hochebene

Fahrt in das feuchte Hochland von Javakheti an der Georgisch-Armenischen Grenze. (250 km) Vogelbeobachtung auf dem Weg. Dies ist ein spärlich bewohntes bergiges Grün- und Weideland im südlichen Georgien, unweit der Grenze zu Armenien und der Türkei. Die vielen Seen in der Umgebung begünstigt die Populationen vieler Vogelarten. Diese Region gibt dem Vogelbeobachter eine gute Gelegenheit Samtenten, Rostgänse, Moorente und viele andere Entenarten zu sehen.  Während der Frühjahrswanderung gibt es gute Chancen Weißkopfruderenten, Weißschwanzkiebitz und Steppenkiebitz zu beobachten.
Übernachtung im Hotel Eurostar

Felsenkleiber in Georgien, Foto: Hans Heiner Buhr
Felsenkleiber in Georgien, Foto: Hans Heiner Buhr

Tag 10, Mo: Javakheti-Hochebene

Wir besuchen den See Khanchali wo wir Wachtelkönig, Rohr-und Wiesenweihen,
Kraniche, Krauskopfpelikane und Rosapelikane, Rothalstaucher und Schwarzhalstaucher, Weißstorch, Rallenreiher, Silberreiher, Löffler, Sichler, Teich- und Terekwasserläufer, mehrere Arten von Watvögeln, Möwen und Seeschwalben wie Fischmöwen, Lachseeschwalben und Weißflügelseeschwalben. Wanderer können die vulkanischen Berge des Javakhetiplateaus erklimmen und haben guten Chancen Rotflügelgimpel und Radde ’s Accentor (Felsenbraunelle?) (15% Chance) zu sehen. Die Dörfer der Umgebung sind die wichtigsten Nistplätze des Weißstorchs im Kaukasus.
Übernachtung im Hotel Eurostar

Pelikane in Georgien. Foto: Hans Heiner Buhr
Pelikane in Georgien. Foto: Hans Heiner Buhr

Tag 11, Di: Javakheti -Hochebene -Tbilissi

Fahrt in Richtung Tbilissi mit Zwischenstopp in der berühmten Höhlenstadt Wardsia. Wardzia ist ein berühmter Höhlenkomplex im Süden Georgiens, am Oberlauf des Flusses Kura im Kura- Tal, in der Nähe der Grenze zur Türkei. Das
Gebiet hat eine Reihe von typischen ostmediterranen Arten. Am bemerkenswertesten sind Geier und verschiedene Arten von Reptilien. Es ist möglich Gänsegeier, Schmutzgeier und Bartgeier, sowie Steinadler –  Schlangenadler und Adlerbussard sind ein fast alltäglicher Anblick. Andere Raubvögel sind Kurzfangsperber und Wanderfalke. In der Umgebung ist das  Chukarhuhn relativ häufig. Andere Vögel sind Felsenschwalbe,  Mittelmeer- Steinschmätzer, Blaumerle, Orpheusgrasmücke, einige Klappergrasmücken, Felsenkleiber, Schwarzstirnwürger, Rosenstar, Steinsperling, Kappenammern und andere Singvögel typisch für semiaride Landschaften, wie der Bienenfresser und Wiedehopf und Ortolan. Abschiedsessen am Abend in Tbilissi. Abreise nach Deutschland

Unsere Leistungen:

Alle Transfer ab/bis Flughafen Tbilissi
Übernachtungen in einfachen und sauberen ortsüblichen Pensionen und Quartieren
Verpflegung Vollpension: Frühstück, Imbiss, reichhaltiges Abendessen
Reiseprogramm laut Reisebeschreibung, geringe Änderungen nach gemeinsamer Absprache vorbehalten
Reiseleitung durch einen erfahrenen und qualifizierten georgischen Naturführer und Vogelbeobachter
Einzelzimmerzuschlag: EUR 180,00

Reisepreis: nach Vereinbarung und Gruppengröße,   Kontakt/Reservierung

Gänsegeier Gyps fulvus in Georgien
Gänsegeier Gyps fulvus in Georgien

Unverbindliche Reservierungsanfrage

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Ihre Telefonnummer (optional)

Betreff (optional)

Reisetermin

Anzahl der Personen

Ihr Niveau

Ihre Nachricht