Entlang der Klöster im Dzamatal

Die heilige Nino brachte das Christentum aus dem Römischen Reich nach Georgien. In Armenien konnte Sie dem Märtyrertod durch den Herrscher Tiridates III. wie durch ein Wunder entkommen und erreichte um 320 Akhalkalaki. Von hier aus überquerte sie den Kleinen Kaukasus nach Norden via Poka und (vielleicht) Shuano und gelangte durch das Tal des Flüsschens Dzama nach Urbnisi und weiter bis zur damaligen georgischen Hauptstadt Mzcheta. In Mzcheta lebte sie in der Nähe des Königshofes und freundete sich mit der Königin Nana an. Ihr Mann König Mirian III. erhob 326 das Christentum in Georgien zur Staatsreligion. Nino pilgerte in viele Orte Georgiens und verbreitete das Christentum. 361 erkrankte sie auf der Rückreise von Tuschetien und starb im Jahre 361 bei Bodbe in Kachetien.

In der einsamen und wild-romantischen Dzama-Schlucht gibt es 48 Klöster, die zum Teil in mühevoller schwerer Arbeit von den Mönchen neu aufgebaut, instand gesetzt und repariert werden. Die Fotos hier sind in den Klöstern Mzovreti und Sarkineti im März 2019 entstanden.