Erleben Sie eine authentische Abenteuerreise Georgien – den Kaukasus von seiner wildesten Seite entdecken, wenn wir gemeinsam zum traditionellen Viehtrieb nach Tuschetien aufbrechen.
Das Original vom Pionier seit 2005
Diese Reise ist kein touristisches Standardprodukt. Hans Heiner Buhr entwickelte das Konzept für diese Abenteuerreise Georgien bereits 2004 und führte den ersten kommerziellen Viehtrieb im Oktober 2005 für ein deutsches Dokumentarfilmteam durch.
Schon damals prägte er in seinem Blog von 2006 den Begriff „Georgien – der Balkon Europas“, der heute als Sinnbild für die Gastfreundschaft des Landes gilt. Als ehemaliger Schafhalter (bis 2025) kennt er die Welt der Hirten aus erster Hand.
Video: Der große Viehtrieb am Abano-Pass
Diese Aufnahmen von 2014 zeigen die Herden am legendären Abano-Pass – eine Route, die wir seit über 20 Jahren jedes Jahr im Oktober begleiten.
Es ist 13.00 Uhr, als endlich die ersten Schafe durch die enge Schlucht auftauchen.
Vier Stunden haben wir gewartet. Kein Handynetz, keine Nachricht von den Schäfern. Manche Gäste waren längst aufgebrochen, um das Gelände auf eigene Faust zu erkunden. Ich saß wie auf Kohlen. Dann die Erklärung: In der Nacht hatten Wölfe eine Herde überfallen. Nur ein vierzehnjähriger Schäfer und ein alter Hund waren dabei. Zehn Schafe tot, der Rest in alle Richtungen verstreut. Den ganzen Morgen hatte die Herde mühsam zusammengesucht werden müssen.
Mitten im Strom — ein tuschetischer Schäfer beim Viehtrieb durch den Großen Kaukasus
Das war 2019. Und es war einer der unvergesslichsten Tage dieser Abenteuerreise Georgien — einer Reise, die es so kein zweites Mal gibt.
Der Viehtrieb Tuschetien ist keine Trekkingtour mit Programm. Er ist echtes Leben.
Reiseprogramm als PDF
Hier herunterladen (PDF-Detailprogramm)Einmal im Jahr, Ende September, brechen die tuschetischen Schäfer mit ihren Herden auf: Schafe, Ziegen, Pferde, Kühe, Herdenschutzhunde — alles zieht gemeinsam über den 2.926 m hohen Abano-Pass hinunter in die Weinregion Kachetien. Diesen Zug begleiten Sie. Zu Fuß, im Rhythmus der Tiere, durch eine der einsamsten und schönsten Landschaften des Großen Kaukasus.
Was niemand erwartet — und was fast alle Gäste hinterher als das Stärkste beschreiben: die Schäfer selbst. Trotz der Sprachbarriere entstehen in wenigen Tagen echte Freundschaften. Die Schäfer sind zu Späßen aufgelegt, großzügig, unerschöpflich in ihrer Energie. Und je länger man ihnen zuschaut — beim Zählen der Herden im Morgengrauen, beim Einschätzen des Wetters, beim Umgang mit den Hunden — desto klarer wird: Das hier ist kein einfaches Leben. Es ist ein hochkomplexes, verantwortungsvolles Handwerk, das jahrhundertelang weitergegeben wurde und heute kaum noch jemand beherrscht.
Tuschetien ist kein Reiseziel für Komfort-Touristen. Der Viehtrieb Tuschetien ist eine echte Abenteuerreise Georgien. Die Unterkünfte sind einfach, die Wege lang, das Wetter unberechenbar. Was Sie dafür bekommen: ein Erlebnis, das Sie nirgendwo sonst auf der Welt so finden werden.
Diese Reise findet einmal im Jahr statt — für maximal 12 Personen. Für Herbst 2026 sind noch Plätze frei.
Sehen Sie selbst — Impressionen vom Viehtrieb Tuschetien im Herbst:
Das Video zeigt Eindrücke vom Viehtrieb Tuschetien — den Aufbruch der Hirten im Morgengrauen, den Zug der Herden durch die Schluchten des Großen Kaukasus und die Überquerung des Abano-Passes. Gedreht im Oktober in Tuschetien.
„Es gibt sie also noch, die Jobs für ganze Kerle.”
Bjørn-Erik Sass, DIE ZEIT Nr. 44/2010 — Zum Artikel
Reiseinformation
Abenteuerreise Georgien Viehtrieb Tuschetien
Tuschetien liegt hinter dem Großen Kaukasus — abgeschnitten, still, und von einer Schönheit, die einen nicht mehr loslässt. Zweimal im Jahr vollzieht sich hier ein Schauspiel, das es in dieser Form kaum noch gibt: die große Transhumanz. Im Frühjahr ziehen die tuschetischen Hirten mit ihren Herden aus den Steppen Kachetiens über den 2.926 m hohen Abano-Pass hinauf in die Bergdörfer. Im Herbst, wenn die Kartoffeln geerntet sind und der erste Schnee droht, kehren sie um.
Dann werden die Hirtenlager abgebaut, Pferde und Esel beladen, und die Herden ziehen in Tagesetappen von 20 bis 30 km zurück nach Kachetien. Schafe, Ziegen, Kühe, Pferde, Hunde — alles gemeinsam, über Pässe und durch Schluchten, durch Regen und Nebel und gelegentlich durch frühen Schnee. Wir begleiten diesen Zug. Zu Fuß oder im Sattel, je nach Kondition und Wunsch.
Diese Reise findet nur einmal im Jahr statt — der Termin richtet sich nach den Hirten, dem Wetter und der Natur. Kein Reiseveranstalter der Welt kann diesen Zug garantieren. Wir organisieren ihn seit Jahren in enger Absprache mit den tuschetischen Familien — und genau das macht ihn so besonders.
Diese Reise in den Medien
📰 DIE ZEIT — Bjørn-Erik Sass berichtete 2010 in der Rubrik Reisen über den Viehtrieb Tuschetien: zeit.de/2010/44/Georgien
📷 Fotobuch — Michael Fröhlich hat den Viehtrieb in einem Bildband festgehalten: blurb.de — Viehtrieb in Tuschetien
Höhepunkte der Reise
- Stadtrundgang Tbilissi — malerische Altstadt, georgische Küche, Begrüßungsessen
- Abenteuerliche Offroadfahrt über den Abano-Pass (2.926 m) nach Tuschetien
- Besichtigung der Wehrtürme und Dörfer Omalo, Dartlo, Parsma und Girevi
- Ein Nachmittag im Schäfercamp — Herden, Lagerfeuer, Schaschlyk
- Drei Tage Viehtrieb mit den Hirten — zu Fuß oder zu Pferd
- Überquerung des Abano-Passes zu Fuß — bis zu 2.926 m Höhe
- Weinverkostung und Übernachtung auf einem Weingut in Kachetien











